Bewerbungsmappe Bewerbungstrends 2015

Veröffentlicht am Januar 21st, 2015 | von Ben

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Bewerbung 2015 – der Blick ins neue Jahr!

Jetzt ist 2015! – Die Korken knallten, die Raketen flogen und dann kamen die Neujahrsgrüße. Die guten Vorsätze wollen realisiert werden. Neben den Klassikern, wie dem Fitnessstudiogelübde und dem Dieses-Jahr-rauchfrei-Schwur, dürfen auch Veränderungen im Berufsleben nicht auf der To-do-Liste für das neue Jahr fehlen. Mit Letzterem kennen wir uns aus!

Damit Sie aber auch wirklich nichts von Ihren beruflichen Plänen 2015 abhält, berichten wir Ihnen deshalb von den neusten Bewerbungsthemen und welche Entwicklungen Sie auf dem Arbeitsmarkt erwarten. „The same procedure as every year?” – nicht mit uns! Wir haben Ausschau gehalten und die wichtigsten Trends gesichtet. Wenn Sie sich dieses Jahr bewerben wollen, kommen Sie an folgenden Themen nicht vorbei:

  • Die passive Bewerbung
  • Generation Y: Lifestyle-Kompromisse
  • Zukunftsdenken & Altbekanntes
  • 80% – seid ihr dabei?




Die passive Bewerbung in 2015

Bewerber werden aktuell immer mehr zur Tat gedrängt. „Tun Sie dies, lassen Sie das und ohne jenes brauchen Sie sich nicht mal die Mühe machen!“ Da wird mal eben ein ganz schöner Druck auf die Schultern von Bewerbern geladen, wo eigentlich eine informative Aufklärung sinnvoll wäre.

Doch wäre es nicht schön, sich einfach mal finden zu lassen, anstatt jedem Job hinterher zu rennen? Die passive Bewerbung macht es möglich! Wer seine Bewerbung für Personalmanager zugänglich macht, hat damit bereits die halbe Miete gezahlt. Wie das gehen soll? Bewerbungen sind nicht nur online versendbar, sondern können auch im Internet präsentiert werden. Da ein Bewerber so versucht, sich vom Arbeitgeber finden zu lassen, spricht man von einer passiven Bewerbung.

Dies ist auf drei verschiedenen Arten von Plattformen möglich:

  • Die Bewerbungshomepage
  • Das Karriere-Netzwerk
  • Die Jobsuchmaschine

Die persönliche Website kann einem Bewerber einiges an Pluspunkten einbringen. Durch sie wird nicht nur die Auffindbarkeit des Bewerbers um ein Vielfaches erhöht, sondern auch sein Image im Internet aufgewertet. Personalmanager überprüfen ihre Bewerber auch einmal gerne durch ein einfaches „Googeln“ und stoßen dabei nicht selten auf eine Facebook-Seite oder peinliche Bilder über die Bildersuche, die dem Bewerber einen Strich durch die Jobsuche machen. Stößt ein Arbeitgeber dagegen auf eine aussagekräftige und informative Bewerbungshomepage, rückt der Job in greifbare Nähe.

Karriere-Netzwerke sind im Kommen. Vor allem das deutsche Netzwerk XING entwickelt sich aktuell zum Dreh- und Angelpunkt für den beruflichen Austausch und das Knüpfen von Geschäftskontakten. Durch die Erstellung eines persönlichen Profils kann ein Bewerber seine geschäftlichen Beziehungen nicht nur ausweiten, sondern Angaben zu seiner Jobsuche und seinen Qualifikationen machen.

Die Erstellung von Bewerbungshomepages und Profilen in Karriere-Netzwerken kann eine wahre Herausforderung für Bewerber sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, beauftragt einen professionellen Bewerbungs-Dienstleister.

Jobsuchmaschinen können ebenfalls hilfreich bei der passiven Jobsuche sein. Die größten unter ihnen (monster.de, stepstone.de etc.) bieten einen Upload der Bewerbungsunterlagen an. Anschreiben, Lebenslauf und Co. können somit von Arbeitgebern eingesehen werden, die sich dort auf der Suche nach neuen Mitarbeitern befinden.

80% – sind Sie dabei?

Wussten Sie, dass über 80% aller Stellen nicht ausgeschrieben werden? Viele Unternehmen suchen sich ihre Bewerber lieber selbst aus. Das bedeutet, dass sie keine Jobanzeige schalten und auf die gesendeten Unterlagen der Bewerber warten, sondern Headhunter (Personalvermittler) beauftragen, um ihren Traumbewerber zu suchen. Wie Sie an diese Stellen kommen?

Durch Netzwerke: Eine Möglichkeit bieten Karriere-Netzwerke, wie XING (s. o.) und LinkedIn (speziell: international). Durch die dort geknüpften Kontakte können Sie von Stellen erfahren, die nicht ausgeschrieben wurden oder sich von Headhuntern finden lassen.

Durch die Initiativbewerbung: Eine zweite Möglichkeit ist die Initiativbewerbung. Haben Sie ein Wunschunternehmen, das keine Jobs ausgeschrieben hat? Bewerben Sie sich trotzdem und versuchen Sie Ihr Glück. Wie eine Initiativbewerbung aussieht und wie Sie sie erstellen, erfahren Sie hier!

Generation Y: Lifestyle-Kompromisse

Die Generation Y bezeichnet alle Menschen, die von 1990 bis 2010 Teenager waren. Heute bilden diese Heranwachsenden eine wichtige Zielgruppe für Unternehmen – nicht nur wegen ihres Alters. Durch ihre Fokussierung auf eine gute Ausbildung und gleichzeitige Anpassungsfähigkeit sind sie auf dem Arbeitsmarkt gern gesehene Bewerber – allerdings verfolgen sie ihre eigenen Vorstellungen von einem angemessenen Beschäftigungsverhältnis. Das Privatleben ist ihnen wichtig. Ohne Zeit für Freunde, Familie und sich selbst geht es nicht – Burn-out ist unterdessen ein Fremdwort.

Doch Y‘er haben keine Allergie gegen harte Arbeit, sondern haben ein Motto: Gute Arbeit erfordert eine ausgewogene Work-Life-Balance! Da diese auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt jedoch noch Neuland ist und in vielen deutschen Unternehmen nicht mit Philosophien von Vorbildern, wie US-amerikanischen Start-ups, verglichen werden kann, müssen Bewerber weiterhin kompromissbereit sein – auch wenn die Sehnsucht nach mehr Freiheit im Berufsleben bleibt.

Zukunftsdenken & Altbekanntes

Jedes Jahr auf‘s Neue überrascht uns die Wunderwelt der Technik mit innovativen Errungenschaften. Obwohl noch viele Innovationen in puncto Bewerbung in den Startlöchern stehen, sollten Bewerber zukünftig wachsam sein und neue Trends, wie das Bewerbungsvideo oder die bereits etablierte Bewerbung per Skype, weiter verfolgen. Besonders in Designfragen kommen stets mehr Antworten auf den Markt, die Bewerbern neue Optionen für die Gestaltung ihrer Unterlagen bieten.

Weiterhin im Trend: Individualität und Fernweh. Wer sich sowohl inhaltlich als auch äußerlich, bei der Erstellung seiner Bewerbung, von Mitbewerbern abhebt, hat gute Chancen auf den Job. Wer sich zusätzlich im Ausland bewirbt, dessen Möglichkeiten sind grenzenlos. Andere Länder können nicht nur mit anderen Sitten aufwarten, sondern ebenfalls mit einer größeren Auswahl an Jobs und an Aufstiegsmöglichkeiten. Die internationale Bewerbung erfordert Mut und Sprachkenntnisse, aber hält vor allem für junge Bewerber alle Türen des Berufslebens offen!


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