Beruf & Karriere Weihntsfeiermythen

Veröffentlicht am November 24th, 2014 | von Fabian

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Weihnachtsfeiermythen – der Knigge zum Firmenfest!

Weihnachtsfeiermythen – der Knigge zum Firmenfest!

© Jan Engel – Fotolia

Na, können Sie sie nicht hören? Wir haben unsere Lauscher aufgemacht und das vorweihnachtliche Läuten der Glöckchen wahrgenommen. Der Winter steht vor der Tür. Doch anstatt uns vor frostigen Tagen zu fürchten, freuen wir uns auf die Weihnachtszeit. Schnee, Tannenbäume, Lichterketten und Geschenke: Das alles sind Dinge, die wir mit Weihnachten verbinden.

Doch auch im Berufsleben kommt niemand um das Fest aller Feste herum. Die betriebliche Weihnachtsfeier ist gemeint.

Nicht jeder kommt bei diesem Gedanken in eine besinnliche Stimmung. Der Chef wird da sein, ebenso die Arbeitskollegen (nicht nur die Gemochten) und das Debakel vom letzten Jahr – ob sich daran noch jemand erinnert? Dieses Jahr wird alles anders. Mit den folgenden Regeln überstehen Sie die nächste Weihnachtsfeier, ohne dabei den Spaß am Fest zu verlieren.

Die Mythen

Unsere Regeln basieren auf den beliebtesten Mythen rund um das Betriebsfest und bereiten euch auf die wichtigsten Notlagen vor. Peinliche Momente gehören damit der Vergangenheit an!

Regel #1 – Partyoutfits

Zur Vorbereitung auf eine Party gehört die Wahl des passenden Outfits. Ähnlich wie beim Jobinterview, kann sich ein Angestellter an seiner beruflichen Kleidung bzw. am Austragungsort orientieren. Manchmal reicht ein schickes Hemd; doch im Bankenwesen oder bei einem Restaurantbesuch ist es vielleicht eher der Anzug.

Regel #2 – Schäkern mit dem Chef

Der Chef ist und bleibt der Chef. Selbst wenn er sich auf der Weihnachtsfeier wieder einmal unter die gemeine Belegschaft gemischt hat, sollte ein Angestellter das im Hinterkopf behalten. Ein zu zotiger Witz hier, ein unkontrollierter Seitenhieb da und schon befindet sich ein Angestellter auf dünnem Eis. Feingefühl ist hier gefragt.

Regel #3 – Alkoholpegel

Zu einer richtigen Weihnachtsfeier gehören Heißgetränke – gerne mit Schuss! Glühwein, Eierlikör und Feuerzangenbowle haben davon genug, aber sie schmecken eben auch alle lecker. Wer am Ende die Feier nicht mit einem Lampenschirm anstatt seines Hutes auf dem Kopf, verlassen will, sollte also auf sein Wohlbefinden achtgeben und gefühlten 65% aller peinlichen Momente keine Chance geben.

Regel #4 – Liebe in der Luft

Nach einem weiteren Mythos ist Flirten ein beliebter Zeitvertreib auf Betriebsfeiern. Weihnachten ist zudem das Fest der Nächstenliebe und perfekt für das Kennenlernen seiner Arbeitskollegen geeignet. Allerdings ist nicht jeder Betrieb Liebesbeziehungen innerhalb der Belegschaft wohlgesonnen. Somit sollten Annäherungsversuche am besten auf einen Kaffee am Tag nach der Feier verschoben werden.

Regel #5 – Der Morgen danach

Gab es doch zu viel vom Punsch, kann der Morgen danach von einem ordentlichen Brummschädel und Unwohlsein eingeläutet werden. Selbst wenn ein dicker Kopf das Aufstehen nahezu unerträglich macht, käme eine Krankmeldung höchst ungelegen. Gestern die Weihnachtsfeier, heute die Krankmeldung: In diesem Fall wird auch der Chef 1 und 1 zusammenzählen und die Nase rümpfen. Sollte kein ausreichender Grund vorliegen, heißt es daher: Zähne zusammenbeißen!

Noch ein paar Worte und ab zur Feier!

Abschließend ist es wichtig zu wissen, dass zur betrieblichen Weihnachtsfeier immer noch ein dienstlicher Bezug besteht. Das bedeutet, dass ein grobes Fehlverhalten immer noch zum Kündigungsgrund werden kann. Erkennt jeder die Grenzen des anderen, kann eine Betriebsfeier zu einem gelungenen Jahresabschluss werden und muss nicht zur drögen Pflichtveranstaltung verfallen.

Zum Abschluss wünschen wir Ihnen ein gutes Gelingen Ihrer Feier!

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