Vorstellungsgespräch Das Vorstellungsgespräch

Veröffentlicht am Dezember 9th, 2014 | von Fabian

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Das Vorstellungsgespräch – wenn die Bewerbung Türen geöffnet hat

Das Vorstellungsgespräch – wenn die Bewerbung Türen geöffnet hat

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Sobald eine Bewerbung verschickt wurde, folgt für den jeweiligen Bewerber das große Bangen: Kommt die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch? Nach quälenden Tagen, Wochen oder auch Monaten für den Kandidaten kommt sie dann, die lang ersehnte Rückmeldung der Unternehmen!

Der Bewerber mit ausreichender Qualifizierung und entsprechenden Bewerbungsunterlagen freut sich, wenn er die ersten Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch erhält. Eine Hürde ist genommen und das Interesse des Betriebs wurde geweckt. Der anfänglichen Freude folgt auf direktem Fuß die Nervosität:

Wie sieht die geeignete Vorbereitung aus?

Was gilt es alles beim Vorstellungsgespräch zu beachten?

Damit Sie also bestens für Ihre Termine mit den Personalern vorbereitet sind, gibt es von uns folgende Tipps:

Die perfekte Vorbereitung

  1. Termine über Termine

    Wann sich ein Betrieb bei Ihnen mit der Rückmeldung zu Ihren Bewerbungsunterlagen meldet, können Sie selbst nicht unbedingt beeinflussen. Ihre Antwort hingegen schon. Zeigen Sie wirkliches Interesse an dem Unternehmen, gleichwohl es nicht Ihr Traum-Arbeitgeber ist, und bestätigen Sie möglichst rechtzeitig den Termin.

    Insofern Sie das Glück haben und sich zeitgleich mehrere potenzielle Arbeitgeber bei Ihnen zurückmelden, dann planen Sie die Termine genau: Beginnen Sie mit den Firmen, die für Sie eher weniger interessant sind. Dort können Sie bereits Erfahrung bei den Gesprächen gewinnen und sich dadurch auf den favorisierten Arbeitgeber vorbereiten.

  2. Recherche – das A und O

    Bereits bei der Bewerbung zahlt es sich aus, wenn Sie Informationen zu dem jeweiligen Arbeitgeber gesammelt haben und diese mit einbauen. Im Vorstellungsgespräch wird diese Recherche durch bekannte Standardfragen (Bsp.: „Warum denken Sie, dass Sie zu unserem Unternehmen passen?“) abgefragt.

    Folgerichtig gilt es, sich mit vertiefender Hintergrundrecherche zu befassen – nicht nur über die Internetseite der Firma, sondern ebenfalls durch Informationen aus der Presse oder sozialen Netzwerken. Mach Sie sich dazu Notizen und nehmen Sie diese anschließend mit zu Ihrem Gespräch!

    Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung

    © contrastwerkstatt

  3. Dem Standard entgegentreten

    Da bereits die Standardfragen aufgegriffen wurden: Ja, es gibt sie in jedem Vorstellungsgespräch. Unendlich viele Foren informieren über sie und somit haben Sie die einmalige Gelegenheit:

    Finden Sie heraus, welche Fragen in Ihrem Gespräch vorkommen können. Versuchen Sie aber nicht, im gleichen Zug Standardantworten zu geben! Diese würden nur zeigen, dass Sie sich nicht genug mit der Situation auseinandergesetzt haben. Versuchen Sie Antworten zu finden, die speziell etwas mit Ihnen und Ihrem eigenen Werdegang zu tun haben.

  4. Auf großer Fahrt

    Denken Sie einmal genau nach: Wie ärgerlich ist es für jemanden, wenn er eine Verabredung hat und die entsprechende Person zu spät kommt?
    Ebenso wie Sie sich in dem Moment ärgern werden, werden auch Personaler ungehalten bei Verspätungen. Daher planen Sie Ihre Anreise zu dem Gesprächstermin so, dass eventuelle Staus, Bus- oder Bahnverspätungen mit berücksichtigt werden und Sie nicht völlig außer Atem die Hand Ihres Gesprächspartners schütteln.

    Insofern Sie eine längere Anreise haben und gegebenenfalls vor Ort eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, sollten Sie diese rechtzeitig buchen. Für diesen Fall können Sie sich ebenfalls bei dem Unternehmen erkundigen, inwiefern diese Kosten mitgetragen werden.

  5. Das richtige Outfit

    Bei einem Vorstellungsgespräch zählt, bereits vor jedem gesprochenen Wort, der erste Eindruck. Daher sollte Ihre Kleidung gebügelt und sauber sein. Ebenso reinlich wie die Kleidung sollte das Schuhwerk (keine Turnschuhe!) sein. Zu dem gepflegten Erscheinungsbild gehören zudem gepflegte Fingernägel sowie eine angemessene Frisur und keine windzerzausten Haare.

    Damit Sie wirklich sicher sein können, die richtige Wahl bei Ihrem Outfit zu treffen, können Sie sich zuvor bei dem Betrieb erkundigen. Nicht für jede Anstellung wird vorausgesetzt, dass Sie in einem Anzug erscheinen, einigen genügt ebenfalls eine ordentliche Jeans mit einem Hemd/einer Bluse sowie einem Jackett.

    Für Frauen ganz wichtig: In puncto Schmuck und Make-up ist weniger oft mehr. Andernfalls kann es schnell dazu kommen, dass Sie zu oberflächlich wirken.

An dem großen Tag

Tipps für Ihre Bewerbung

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Da Sie bereits Ihre Anreise zeitig geplant haben und das passende Outfit parat liegt, muss nun noch das eigentliche Gespräch ohne größere Probleme verlaufen. Dennoch wäre es ratsam, wenn Sie die folgenden Tipps mit berücksichtigen:

  1. Sympathiepunkte sammeln

    In einem Bewerbungsgespräch geht es nicht nur darum, dass Ihren Hard Skills auf den Grund gegangen wird. Ebenso wird anhand Ihres Verhaltens geprüft, wie es um Ihre Soft Skills steht und ob Sie folglich mit ins Team passen.

    Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, zu jedem (wirklich jedem!) absolut höflich zu sein. Ganz egal, ob es sich um die Mitarbeiter am Empfang, in einem der Büroräume oder um den potenziellen Arbeitgeber handelt.

  2. Getränke annehmen

    Wenn Ihnen während des Gesprächs ein Getränk angeboten wird, sollten Sie dieses annehmen – unabhängig von Ihrem eigenen Durst. Am besten wählen Sie (sollte die Frage gestellt werden) etwas ohne viel Kohlensäure aus, um ein etwaiges Aufstoßen zu vermeiden.

    Die Gründe dafür sind einfach: Zum einen stoßen Sie damit niemandem vor den Kopf und können weitere Sympathien sammeln – Ablehnung mag schließlich niemand gerne. Zudem können Sie sich durch einen kleinen Schluck von Ihrem Getränk nach einer Frage Zeit für die Antwort verschaffen und verhindern überdies einen trockenen Mund.

  3. Lächeln und Lachen ist erlaubt

    Natürlich ist ein Vorstellungsgespräch eine ernsthafte Situation für jeden Bewerber. Dennoch, hier geht es auch wieder in den Bereich Sympathiepunkte, darf ein Lächeln oder ein Lachen nicht fehlen.

    Dadurch zeigen Sie der Person oder den Personen Ihnen gegenüber, dass Sie den Ernst der Lage verstehen, damit aber umgehen können.

  4. Die Körpersprache

    Sie können das tollste und beste Outfit aller Zeiten bei einem Bewerbungsgespräch tragen – es wird Ihrem Gegenüber nicht auffallen, wenn Sie wie ein nasser Sack auf Ihrem Stuhl kauern.

    Zudem zeigen Sie dem Personaler dadurch, dass Sie viel zu unsicher und von Ihren eigenen Fähigkeiten nicht überzeugt sind – obwohl Ihre Bewerbung doch bereits so erfolgsversprechend gewesen ist und Sie deswegen eingeladen worden sind.

    Aus diesem Grund: Achten Sie auf Ihre Körperspannung, Ihre Gestik sowie Ihre Mimik. Denn bereits ohne ein Wort gesagt zu haben, verraten genau diese Merkmale viel über Sie und Ihr Befinden.

  5. Notizen machen

    Bei dem Vorstellungsgespräch haben Sie die zuvor verfassten Notizen zur Hand, optimaler Weise direkt in einem kleinen Notizblock. Während des Bewerbungsgesprächs wird es für Sie nützlich sein, wenn Sie sich entsprechend zu wichtigen Punkten weitere Notizen machen (nach Möglichkeit nicht mit einem Messekulli von der Konkurrenz).

    Dadurch ergeben sich gleich mehrere Vorteile: Sie zeigen Interesse an dem Unternehmen und gewinnen dadurch direkt Pluspunkte. Des Weiteren können Sie mit Ihren Aufzeichnungen das Gespräch im Nachhinein noch einmal Revue passieren lassen und für die kommenden Vorstellungsgespräche daraus lernen.

Zum Schluss:

Insofern nichts anderes innerhalb des Bewerbungsgesprächs vereinbart wurde, sollten Sie sich 2 – 3 Tage nach dem Termin noch einmal per Mail für das Gespräch bedanken und Ihr bestärktes Interesse oder das entstandene Desinteresse an einer Anstellung bekunden.

Mit diesen Tipps sollte weder die Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch noch das eigentliche Gespräch schief laufen.

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