Bewerbungsmuster – Konditor/in

INFO:

Der Ausbildungsberuf des Konditors wird nach der Handwerksordnung (HwO) anerkannt. Die Ausbildungsdauer beträgt bundesweit in der Regel 3 Jahre und kann grundsätzlich ohne schulischen Abschluss angetreten werden. Trotzdem liegt die Tendenz eher bei Hauptschul- und oftmals auch bei Realschulabsolventen.

Grundvoraussetzung ist dennoch ein ärztliches Gesundheitszeugnis. Die Ausbildungsdauer lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen auch verkürzen.

Bewerbungsmuster Konditor/in

© Annie Spratt – unsplash.com

Nach erfolgreicher Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich in folgenden Fachrichtungen weiterzubilden:

  • Bäckermeister/in
  • Konditormeister/in
  • Industriemeister/in Fachrichtung Lebensmittel
  • Industriemeister/in Fachrichtung Süßwaren
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Lebensmitteltechnik
  • Fachkaufmann/-kauffrau in der Handwerkswirtschaft

Zurzeit stehen die Chancen auf eine Ausbildung zum Konditor nicht schlecht, da mehr Ausbildungsstellen angeboten werden, als es Bewerber gibt.

Konditoren und Konditorinnen haben einen „süßen Beruf“ und beschäftigen sich nicht nur mit Torten, Kuchen, Pralinen, Konfekt, Marzipanerzeugnissen, Gebäck und Speiseeis, sondern präsentieren und dekorieren ihre Produkte selbstverständlich, um sie an Kunden verkaufen zu können.

Der Arbeitsplatz eines Konditors ist, wie der Name bereits erahnen lässt, die Konditorei, Confiserie, Bäckerei mit Feinbacksortiment, Café und Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants. Außerdem können sie auch in der Süßwaren- und Backindustrie beschäftigt sein.

Die Ausbildung

Um die Ausbildung zum Konditor antreten zu können, muss man sich im Klaren darüber sein, dass dieser Beruf nicht nur geschickte Fingerfertigkeiten benötigt, sondern auch Geduld und sehr viel Kreativität. Dieser Job verlangt sehr viel Feingeschick, um die Produkte einwandfrei und makellos präsentieren zu können. Man muss nicht nur mit Rezepten umgehen können, sondern selbstverständlich auch ein Geschick bei den Rohstoffen aufweisen.

In der Ausbildung wird auch schnell deutlich, dass dieser Beruf nichts für Einzelgänger ist, denn hier ist jede einzelne Praline vom reibungslosen Ablauf des Teams abhängig. Trotzdem sollte man auch selbstständig arbeiten können und in der Lage sein, individuell an das Gebäck heranzugehen. Der Auszubildende muss eine Nase für die Feinheiten haben und sich auf den Genuss und den Geschmack, mit welchem man in diesem Berufsfeld konfrontiert wird, einlassen können. Nur mit hoher Lernbereitschaft, viel Kreativität und Motivation ist man in der Lage, diese Ausbildung mit ganzen Herzen und vielen Ideen zu besetzen. Man muss sich ebenso bewusst machen, dass viel Wert auf Hygiene gelegt wird, da es sich hier um Lebensmittel handelt, die keinesfalls verunreinigt werden dürfen. Dynamische, flexible, kreative, verantwortungsbewusste, schnell auffassungsfähige, lernwillige und motivierte Persönlichkeiten sind hier gerne gesehen.

Nach der Ausbildung ist man als Konditor bzw. Konditorin dafür zuständig, dass die Herstellung der Produkte problemlos abläuft. Daher überwachen sie jeden Produktionsschritt. Ihre Kreativität und Ihr Können fließen schließlich in die Produkte ein und sorgen für den richtigen Geschmack.

Die Vergütung während der Ausbildung ist abhängig vom Ausbildungsjahr und vom Unternehmen und liegt zwischen 271,00 und 481,00€.

Weiterbildung und Co.

Außerdem besteht die Möglichkeit, wie oben genannt, sich weiterzubilden, und zwar zum/zur Konditormeister/in. Eine abgeschlossene Berufsausbildung und 2-3 Jahre Berufserfahrung sind hierzu jedoch Pflicht. Konditormeister können sich in folgenden Fachrichtungen spezialisieren:

  • Lebensmittelkontrolle
  • Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Nahrungsmittelherstellung
  • Kundenberatung oder Anlagenbedienung
  • Fachverkauf

 

Das Bewerbungsmuster gibt es hier zum kostenlosen Download:

(Zum Öffnen, einfach auf die Vorschau klicken.)
Bewerbungsmuster Konditor/in Bewerbungsmuster Konditor/in

Achtung: Für Personaler ist es sehr einfach zu erkennen, ob es sich bei der Bewerbung um ein Muster handelt. Deshalb nutze diese Muster nur als Beispiel oder Inspiration. Du musst trotzdem die Bewerbung selbst verfassen. Es sei denn, du wendest dich an professionelle Bewerbungsschreiber, die eine optimale Bewerbung für dich erstellen.

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