Bewerbungstipps Fehler in Bewerbungen - diese gilt es zu vermeiden!

Veröffentlicht am Februar 28th, 2014 | von Fabian

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Die verschiedenen Bewerbungsarten

Die richtige Bewerbungsart; Anschreiben, Lebenslauf, ...

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Es ist soweit: die Schule, die Ausbildung oder das Studium sind beendet, man sucht neue Herausforderungen oder braucht einfach mal einen Tapetenwechsel – es steht die Suche nach einem Ausbildungsplatz, nach einem (neuen) Job oder auch nach einem Praktikumsplatz an. So verschieden die Beweggründe für die Suche nach einer geeigneten Bewerbung auch sein mögen, die Alternativen zwischen den verschiedenen Bewerbungsarten sind in allen Fällen die gleichen. Die Wahl der richtigen Bewerbung sollte hierbei nicht unterschätzt werden: eine gute Bewerbung kann der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere sein.
Aber welche verschiedenen Arten sich zu bewerben gibt es? Und wann sollte man welche wählen?

Grundsätzlich wird erst einmal unterschieden, ob die Bewerbung aus eigener Initiative heraus geschrieben wird oder ob man sich gezielt auf eine ausgeschriebene Stellenanzeige eines Unternehmens bewirbt.

Die Initiativbewerbung

Ergreift man selbst die Initiative, bewirbt sich also ohne Bezug auf eine ausgeschriebene Stellenanzeige, spricht man von einer Initiativbewerbung. Dabei ist im eigentlichen Sinne schon jegliche Kontaktaufnahme zu einem Unternehmen – auch telefonisch oder per E-Mail – mit der Intention einer Stellensuche, als Initiativbewerbung anzusehen. Die im eigentlichen Sinne gesehene schriftliche Art der Initiativbewerbung kann sowohl als Kurz- als auch als ausführliche Bewerbung gestaltet werden, beinhaltet aber in jedem Fall einen klaren Bezug zum angeschriebenen Unternehmen.

Die Blindbewerbung

Dieses Merkmal unterscheidet die Initiativbewerbung von Blindbewerbungen, welche Massenbewerbungen und somit nicht auf eine bestimmte Firma ausgerichtet sind. In vielen Fällen werden Bewerbungen mit direktem Bezug zum Unternehmen von Personalchefs zwar höher angesehen, Blindbewerbungen – vor allem in Form von Bewerbungsprofilen in gängigen Jobbörsen – können jedoch in jedem Fall eine effektive Ergänzung zu unternehmensbezogenen Bewerbungen sein, da man durch sie eine Vielzahl von Personalchefs auf sich aufmerksam zu machen kann. Denn auch die Unternehmen verlassen sich nicht mehr nur auf das Engagement der Arbeitsuchenden, um qualifiziertes Personal zu finden, auch sie selbst folgen dem Wandel im Bereich des Personal-Recruitings.

Aber nicht umsonst werden 30-40% der Arbeitsstellen durch Initiativbewerbungen vergeben. Es gibt weniger Mitbewerber als bei einer Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle und insbesondere Personalchefs schätzen die Eigeninitiative, denn sie lässt auf Engagement, Selbstständigkeit sowie ziel- und erfolgsorientiertes Vorgehen des Bewerbers schließen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Personaler, wenn eine entsprechende Stelle gerade nicht zu besetzen ist, die Bewerbung behalten, um möglicherweise später noch einmal darauf zurückzugreifen.
Die Vorteile einer Initiativbewerbung für den Bewerber selbst liegen vor allem in der individuellen Darstellungsmöglichkeit des Anschreibens, so können Stärken und Qualifikationen nach eigenen Vorstellungen dargestellt und hervorgehoben werden.

Die Klassische Bewerbung

Die klassische Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle bietet dem Bewerber auf jeden Fall die Sicherheit, dass für die Stelle auch eine Besetzung gesucht wird und man durch die Ausschreibung einen direkten Ansprechpartner bzw. einen direkten Bezug zum Unternehmen oder der Stelle hat. Jedoch muss man sich dann gegen eine weitaus größere Zahl an Mitbewerbern durchsetzen. Einige Unternehmen verlangen nach wie vor aber auch heute noch Bewerbungen in Papierform, wodurch sich für den Bewerber zwar ein wenig mehr Aufwand ergibt, sich ihm aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten, beispielsweise im Hinblick auf die Bewerbungsmappe oder das Deckblatt bieten.

Lebenslauf und weitere Anlagen

Grundsätzlich ist für eine vollständige Bewerbung – ob aus Eigeninitiative oder nicht – jedem Anschreiben ein Lebenslauf beizulegen, der über den Bildungsweg und die weiteren Qualifikationen des Bewerbers Aufschluss geben soll. Doch gerade hier unterlaufen vielen Bewerbern einige Fehler, weshalb in jedem Fall die Dos und Don’ts der Erstellung eines Lebenslaufs berücksichtigt werden sollten.
Die Zeugnisse müssen natürlich auf jedem Fall so bleiben wie sie sind, sollten aber, sofern sie auch explizit gefordert werden, auf keinen Fall vergessen werden.

In jedem Falle sollte sich kein Bewerber scheuen, sich auf eine Stelle – ob ausgeschrieben oder nicht – zu bewerben. Oberste Priorität sollten sowieso immer die Richtigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen haben, die klassischen Fehler sollten unbedingt vermieden werden.

Online oder per Post?

Insgesamt geht der Trend zur Online-Bewerbung, da es sowohl für die Bewerber als auch für das Unternehmen Zeit und Arbeit im Vergleich zum Postweg spart. Eine E-Mail-Bewerbung zeigt den Personalchefs auch die Kompetenz des Bewerbers im Bereich moderner Kommunikation und die Bereitschaft, aktuellen Trends zu folgen und sich diesen anzupassen. Doch auch bei dieser Art Bewerbung kann man als Bewerber eine Menge Fehler machen, weshalb auch eine korrekte E-Mail-Bewerbung einen gewissen Aufwand bedeutet.

Fazit

Bei einer Bewerbung sollte man in erster Linie immer die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Unterlagen berücksichtigen, da gerade diese Punkte die Personaler auf die Zuverlässigkeit und Sorgfalt eines Bewerbers schließen lassen. Zusätzlich spielt eine gewisse Individualität natürlich auch eine Rolle. Welche Bewerbungsart und –form die jeweils beste ist, hängt in erster Linie natürlich von den Anforderungen der Unternehmen ab, aber natürlich auch von der eigenen Bereitschaft, Zeit und Arbeit in die Bewerbung zu investieren. Nimmt man sich die nötige Zeit und macht sich die nötige Arbeit, stehen die Chancen auf eine Zusage gut und einer möglicherweise darauf folgenden Karriere nichts mehr im Wege.

 

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