Bewerbungsmappe Lücke im Lebenslauf – Hindernis für die Bewerbung?

Veröffentlicht am Mai 13th, 2013 | von elgenialo

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Lücke im Lebenslauf – Hindernis für die Bewerbung?

Lebensluaf

© Andreas F. – Fotolia.com

Die Suche nach einem Job gestaltet sich nicht immer einfach. Besonders junge Leute, die gerade mit ihrem Studium fertig sind und nicht so viele praktische Erfahrungen vorweisen können, erfahren oftmals einen schweren Einstieg in das Berufsleben. Für die meisten Bewerber stellt die Bewerbungsmappe dabei die größte Hürde dar. So holen sich manche Hilfe aus dem Bekanntenkreis und der eine oder andere greift schon mal auf Ratgeber zurück, die unzählige Tipps für Bewerbungen liefern. Die meisten Gedanken machen sich die Arbeitssuchenden jedoch über das Anschreiben. Der Beweis dafür sind die vielen kostenlosen Bewerbungsvorlagen, die man heutzutage im Internet findet. Aber nicht nur das Bewerbungsanschreiben, sondern auch der Lebenslauf macht einen wichtigen Teil der Bewerbungsunterlagen aus.
Oftmals wissen Arbeitssuchende nicht, dass viele Personaler bei der Auswahl neuer Mitarbeiter dem Lebenslauf die meiste Aufmerksamkeit schenken. Wer also einen überzeugenden Lebenslauf vorzeigen kann, wird meistens zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Natürlich muss in diesem Fall auch die Bewerbung stimmen. Wie sieht es aber mit Bewerbern aus, die eine Lücke in ihrem Lebenslauf haben? Haben diese automatisch schlechtere Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden?

Wann handelt es sich wirklich um eine Lücke?

Zuerst sollte geklärt werden, ab wann man über eine Lücke sprechen kann. Lücken unter acht Wochen müssen in der Regel nicht erklärt werden. Jeder, der sich beruflich neu orientiert und sich nach einem neuen Job umsieht, braucht dafür eine gewisse Zeit. Hat man nach vier Monaten immer noch keine Stelle gefunden, dann sehen die Vorgesetzten dies schon als kritisch an. Dies gilt jedoch nicht für Hochschulabsolventen. Der Einstieg in das Berufsleben gelingt jedem nicht sofort und findet man nach dem Studium nicht direkt einen Job, dann können die meisten Personaler dies nachvollziehen. Sind die ehemaligen Studenten aber mehr als vier Monate „stellensuchend“, wird auch dies kritisch angesehen.

Darf man im Lebenslauf lügen?

Doch wie geht man am besten mit Lücken und Macken in seiner Vita um? Ist es sinnvoll diese zu beschönigen oder sollte man bei der Wahrheit bleiben? Da die meisten Arbeitgeber sich perfekte Lebensläufe wünschen, ist die Versuchung groß, eine passende Lüge für die Arbeitslosigkeit zu erfinden. Viele Bewerber denken, dass sie den künftigen Arbeitgeber mit einem verschönerten Lebenslauf überzeugen können. Oft erreichen sie mit dieser Aktion aber genau das Gegenteil, denn die Personalchefs haben auch ihre Methoden, um den Schummlern auf die Schliche zu kommen.

Welche Methoden benutzen die Personaler, um den Lebenslauf des Bewerbers zu prüfen?

Auffallende Zeiträume von Selbstständigkeit, unerklärte Lücken, widerwillige Erläuterung für die Beendigung des letzten Arbeitsvertrages: all das sind Dinge, bei denen Arbeitgeber schnell misstrauisch werden. Doch wie gehen die Unternehmen konkret vor, wenn sie den Inhalt des Lebenslaufs prüfen wollen?
Die telefonische Überprüfung des Lebenslaufs ist die einfachste Methode, die die Personaler nutzen. Hierbei rufen sie bei der Firma an, in der der Kandidat vorher beschäftigt war und holen sich die nötigen Informationen. Auch erkundigen sich einige Personalverantwortlichen in sozialen Netzwerken über die Kandidaten. Hat der Bewerber auf Facebook unvorteilhafte Fotos von sich veröffentlicht oder hat er einen LinkedIn oder Xing Profil, der eine andere Arbeitshistorie aufweist, dann sinkt die Chance auf ein Bewerbungsgespräch. Natürlich können die Unternehmen die angegeben Fähigkeiten auch im Vorstellungsgespräch prüfen. Gibt der Bewerber beispielsweise an, dass er für diesen Beruf viele Voraussetzungen erfüllt, dann können diesbezüglich fachspezifische Fragen gestellt werden.

Fazit: Als Bewerber muss man sich gut verkaufen können. Unehrlichkeit im Lebenslauf ist aber ein No-Go-Kriterium. War man eine längere Zeit arbeitslos, dann sollte dies nicht mit Lügen beschönigt werden. Personaler haben viele Methoden, um den Lebenslauf der Kandidaten zu prüfen. Aus diesem Grund sollte man lieber zu anderen Methoden greifen, wie zum Beispiel eine andere Strukturierung des Lebenslaufs, anstatt sich passende Lügen auszudenken.

 

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