Bewerbungstipps Deckblatt für die Bewerbung: Pflicht oder überflüssig?

Veröffentlicht am September 9th, 2013 | von Fabian

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Der Lebenslauf – Dos und Don’ts

Lebenslauf

© Andreas F. – Fotolia.com

Den eigenen Lebenslauf richtig in Szene zu setzen, kann manchmal ganz schön schwierig sein. Hierbei gilt es, einige Fragen zu beantworten, um peinlichen Fettnäpfchen zu entgehen. Was sollte man dem zukünftigen Arbeitgeber besser verschweigen und ist es in Ordnung, bei den Fremdsprachenkenntnissen ein bisschen zu übertreiben? Folgende Tipps helfen, damit der handgeschriebene Lebenslauf ein voller Erfolg wird.

Allgemeine Tipps zur Gestaltung

Zu viele Farben einzusetzen sollte vermieden werden. Der Lebenslauf ist ein Datenblatt, bei dem generell Schlichtheit in der farblichen Gestaltung überzeugt. Farbige Rahmen oder Layout Spielereien sollte man also vermeiden. Ebenso das Deckblatt mit Foto und persönlichen Daten kommt langsam wieder aus der Mode. Dafür, eine Spalte mit Zwischenüberschriften und Zeitangaben, und eine Spalte mit Inhalt. Was die Rubriken angeht, bieten sich folgende an: Persönliche Daten, Ausbildung, Weiterbildung, Berufserfahrung, Kenntnisse, Engagement. Schriftgröße 10 in der Schriftart Times New Roman beziehungsweise Arial reicht völlig aus.

Angabe zur Grundschule notwendig?

Der Lebenslauf heißt nicht Lebenslauf, um darin sein gesamtes Leben aufzulisten. Alles, was aktuell ist, wird oben angegeben, alles andere darunter. Dabei werden die Abschlussarbeit und das letzte Praktikum etwas näher beschrieben. Bei der Beschreibung auf jeden Fall den Titel der Abschlussarbeit angeben und zum letzten Praktikum die Tätigkeiten in Stichwörtern auflisten. Das Berufsorientierungspraktikum während der Schulzeit erwähnt man nur kurz in einer Zeile, den Namen der Grundschule und die Berufe der Eltern kann man getrost ganz weglassen.

Auszeit verschweigen

Lücken in Form von mehr als drei Monaten darf es in einem Lebenslauf nicht geben, da alles einen Eintrag benötigt. Merkwürdige Ausdrücke wie „Selbstoptimierungsphase“ oder „Familienmanagement“ kommen nicht gut an und sollten demnach vermieden werden. Besser ist es, ehrlich und direkt „sechs Monate Surfurlaub“ in den Lebenslauf zu schreiben. Viele sind dabei sogar der Ansicht, dass so etwas nicht mal schlecht ankommt, da es zeigt, dass der Bewerber den Mut hatte, aus der Routine auszubrechen. Auch Kellnerjobs sollte man nicht verschweigen, sondern auflisten, denn wer während seines Studiums sein eigenes Geld verdient hat, wird positiv bewertet.

Bei Sprachen schummeln

Was sollte man tun, wenn die Stelle, auf die man sich gerne bewerben würde, hohe Sprachkenntnisse erfordert? Hochstapeln? Bloß nicht! Sonst könnte es beim ersten Vorstellungsgespräch sehr peinlich werden. Ideal sind Verweise auf Sprachtests und Zertifikate. Ansonsten: Grundkenntnisse, gute oder sehr gute Kenntnisse.

Lesen lieben

Persönliche Interessen haben in einem Lebenslauf nichts zu suchen. Wer angibt, dass er gerne liest, gibt sich ein „Nullprofil“. Aufzählen sollte man dagegen nur, was auch nachgewiesen kann. Positiv sind daher Engagements in Vereinen, Trainerämter, Kunstpreise oder eine Tätigkeit die so ungewöhnlich ist, dass sie als Blickfang dient. Ein Beispiel: Mit Einradfahren in der Fußgängerzone Geld verdienen.

 

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