Bewerbungstipps Facebook-Profil: 5 Fehler vs. die Jobsuche

Veröffentlicht am August 18th, 2014 | von Fabian

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Facebook-Profil: 5 Fehler vs. die Jobsuche

Facebook vs. die Jobsuche

© pcanzo – Fotolia.com

Manche Bewerber lieben es geradezu, auf Jobsuche zu sein. Sie wollen die Jagd auf das perfekte Stellenangebot einfach nicht missen. Ein Tipp für hungrige Sucher: Die offenherzige Darstellung des Privatlebens auf Facebook. Denn wer ihn befolgt, dürfte noch eine ganze Weile brauchen, bis er es in die Festanstellung schafft. Laut einer Studie der Personalmanagementagentur CareerBuilder, haben über die Hälfte der US-amerikanischen Personalverantwortlichen dieses Jahr bereits einen Bewerber aufgrund seines sozialen Fußabdrucks im Internet abgelehnt.

Auch in Deutschland nimmt dieser Trend Fahrt auf.

Genauso sehr, wie das Social-Scouting ihrer Bewerber von neugierigen Stellenbesetzern gehypt wird, kritisieren es die gesuchten Fachkräfte. Was auf Facebook passiert, sollte schließlich auf Facebook bleiben – oder nicht? Sich aktiv dagegen zu wehren, ist schwierig. Ein passiver Frühjahrsputz durch das eigene Profil kann jedoch eine weiße Weste schaffen. Die folgenden Fehler sollten Bewerber dabei in Angriff nehmen:

Fehler #1 – Rechtschreibung, Grammatik und Co.

Nicht von jedem Angestellten wird ein hohes sprachliches Niveau erwartet. Damit wird seine Intelligenz nicht infrage gestellt, sondern lediglich Bezug auf den Job genommen. Im Gegenzug zu einem Bauarbeiter werden von einem Redakteur, der sich zum Beispiel täglich um die Pflege eines Blogs kümmern muss, umfassende Sprachkenntnisse und eine gute Schreibweise erwartet. Findet ein Chefredakteur gravierende Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik eines Bewerbers während der Sichtung seines Profils, könnte dies ein Absagekriterium sein, das nur schwer zu verdrängen ist.

Fehler #2 – Feiern, bis der Job kommt!

Wer kennt sie nicht … oder besser gefragt: Wer bereut sie nicht? Partyfotos. Sie sind die Rächer durchzechter Nächte. Dank Facebook sind die unangenehmen Bilder schnell verfügbar und das schon am nächsten Morgen. Diese Technik ist schon was Tolles! Schließlich war die letzte Nacht ja doch irgendwie ganz lustig. Weniger lustig wird es jedoch, wenn der neue Arbeitgeber Partyfotos des Bewerbers im Netz findet. Selbst der obligatorische Lampenschirm auf dem Kopf kann da nichts mehr rausholen. Nach diesem Anblick scheint eine Festanstellung nicht förderlich für das Unternehmen zu sein – und ein verkaterter Angestellter ist auch nicht zu gebrauchen.

Fehler #3 – Der richtige Umgang

„Gib dich nicht mit den falschen Leuten ab!“ Diesen Rat hat jeder Bewerber schon mindestens einmal von seinen Eltern gehört – von seinem Chef eher weniger. Dennoch liegt es Arbeitgebern am Herzen, ihre Bewerber im richtigen Umfeld zu wissen. Okay, okay … dies geschieht natürlich nicht ohne den Gedanken an einen eigenen Nutzen. Soziale Freunde, die bei einem Konkurrenzunternehmen arbeiten, eine grenzwertige Weltanschauung haben oder einfach den falschen Fußballverein anhimmeln, passen nicht in jedes gewünschte Bild eines Personalentscheiders. Die falschen Freunde sind jedoch ein besonders subjektives Kriterium und sollten von jedem Bewerber selbst bestimmt werden. Ob Job oder nicht liegt dann am Chef.

Fehler #4 – Lästereien

Lästereien können leider Bestandteil des beruflichen Alltags sein. Gilt ein Arbeitsverhältnis als beendet, nutzen manche diese Gelegenheit, um sich noch einmal richtig Luft zu machen. Facebook bietet dafür die perfekte Plattform und ein riesiges Publikum. Wer über den Ex-Chef lästert, läuft damit jedoch Gefahr, den umworbenen Arbeitgeber damit zum Nachdenken zu bewegen – zum Beispiel über seine Bewerbung.

Fehler #5 – Provokation

Facebook wird nicht umsonst von Geschäftsleuten und Stars genutzt, um Kunden oder Fans zu erreichen. Die ganze Welt scheint über Facebook vernetzt zu sein. Manche Menschen nutzen diesen Faktor nicht nur um Freundschaften zu pflegen, sondern um zu provozieren. Politik oder auch andere Themen können dabei im Mittelpunkt stehen. Radikales Vorgehen bei der Vertretung seiner Interessen ist jedoch ein Charakterzug, den die wenigsten Arbeitgeber gutheißen.

Quelle: t3n.de

 

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