Bewerbungstipps Bewerbungsfoto - Aufnahme im Fotostudiio

Veröffentlicht am März 25th, 2014 | von Fabian

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Bewerbungsfoto – alles richtig gemacht?

Fehler beim Bewerbungsfoto

© Dario Lo Presti – fotolia

Das Bewerbungsanschreiben ist  fertig, Der Lebenslauf perfekt und das Bewerbungsfoto? Da nimmt man eben einfach ein Passfoto, das ist ja immerhin seriös und offziziell. Oder vielleicht besser doch nicht?

Das Bewerbungsfoto ist, genau wie das Bewerbungsschreiben, ausschlaggebend für den Eindruck, den der Personaler beim Sichten der Bewerbung bekommt.
Ein ernstes, langweiliges Passfoto ist an dieser Stelle nicht optimal.
Wenn man also den Job wirklich will, ist es wichtig, beim Bewerbungsfoto einige Kriterien zu beachten.

Wie im Vorstellungsgespräch, so ist auch auf dem Bewerbungsfoto Lächeln zu empfehlen. Das heißt nicht, dass man grinsen soll wie der Joker oder es gut ist, sich verführerisch vor der Kamera zu räkeln – zumindest gilt das für die seriösen Jobs.

Die Bekleidung muss der Stelle entsprechend angepasst sein. Bewirbt man sich um eine Stelle in einer Bank, so ist es angemessen, einen Anzug zu tragen. Als Tierpfleger hingegen reicht ein gepflegter Pullover.
Womit der entscheidende Punkt angesprochen ist: Gepflegtheit.

Sowohl die Kleidung als auch die Frisur und das Gesicht sollte möglichst gepflegt wirken. Lange Hipster Bärte, fettige Haare oder dreckige Klamotten werden bei den meisten Arbeitgebern einen schlechten Eindruck hinterlassen und im Zweifelsfall dazu führen, dass er einen nicht für den Job haben möchte.

Aber auch in die andere Richtung darf je nach Stelle nicht übertrieben werden. Zu extreme Frisuren und zu viel Schmuck oder Schminke wirken ebenfalls unseriös.

Beispiele:

Bei der Bewerbung zu einer handwerklichen Ausbildung, z.B. als Zimmerer, könnte man einen ordentlichen, sauberen Pullover anziehen. Die Haare müssen frisch gewaschen, aber nicht frisch vom Friseur und auch sonst nicht zu aufwändig gestylt sein. Der Charakter, den der Personaler anhand des Fotos versucht einzuschätzen, muss zum Job passen: relativ einfach, aber sorgfältig.
Mit zurückgegelten Haaren und im Anzg würde der Bewerber hier wirken wie ein „Lackaffe“.

Sollte es allerdings um die Bewerbung für einen Bürojob gehen, sieht die Sache schon wieder anders aus. Hier ist ein Anzug zu empfehlen. Piercings sollten vorsichtshalber herausgenommen und Tattoos verdeckt werden, denn gerade in dieser Branche sind viele Personaler gegenüber Körperschmuck noch sehr intolerant. Bei Männern muss der Bart frisch rasiert oder sauber gestutzt sein, Frauen sollten auf eine „erwachsene“, ordentliche Frisur achten, um ernst genommen zu werden.

Letztenendes ist natürlich auch die Qualität des Fotos selbst nicht zu vernachlässigen. Auflösung, Bildausschnitt und Größe müssen passend gewählt werden. Besonders bei Online-Bewerbungen sollte darauf geachtet werden.

Letzten Endes ist es wichtig, dass alle der angeführten Kriterien beachtet werden. Gepflegtheit, Seriösität, Angemessenheit, Qualität.

Wer nicht weiß, wo er sein Foto anfertigen lassen soll, kann den Bewerbungsfoto Navigator nutzen. Dort sind kompetente Fotografen aufgelistet und verlinkt, die genau wissen, wie ein entsprechendes Bild zu machen ist.

 

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